Städtisches Klinikum Lüneburg

Errichtung eines Gigabit-WLAN-Netzwerks

 

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Aufgabe:

Im Rahmen einer Ausschreibung des Klinikums Lüneburg wurde COMNET im April 2015 beauftragt, eine hochverfügbare WLAN Lösung für das Klinikgelände mit einer Fläche von etwa 25.000m² zu liefern und betriebsfertig zu übergeben. Die Lösung wird nicht nur dazu dienen, nahezu alle bereits genutzten Netzwerkanwendungen über mobile Endgeräte betreiben zu können, sondern auch um zusätzliche, bisher nicht nutzbare, Anwendungen bereitstellen zu können. Zusätzlich sollte natürlich den Patienten ein schneller und stets nutzbarer Internetzugang bereitgestellt werden. Um diese Anforderungen erfüllen zu können, sollte die gesamte Lösung den aktuellen WLAN Standard IEEE 802.11ac unterstützen und abwärtskompatibel zu allen derzeit gängigen Standards sein.

 

Lösung:

Das durch COMNET implementierte System des Herstellers Extreme Networks IdentiFI WLAN stellt eine hochverfügbare georedundante Unternehmenslösung dar, die Wireless Networking klinikweit als leicht managebare performante „always on“ Lösung bereitstellt.

Gemeinsam mit redundant ausgelegten aktiven Netzwerkkomponenten und der einheitlichen Netzwerkmanagement und „Network Access Control“ Lösung entstand eine Infrastruktur, die Wired- und Wireless Networking in einer einzigen Lösung ohne jeden Medienbruch zusammenfasst. Hier werden Themen wie ein hochverfügbares Netzwerk, Authentifizierung, Authentisierung, Lokalisierung, Policies und Management medienübergreifend in einem leicht handhabbaren gemeinsamen Management Tool bereitgestellt.

Die auf allen Stationen des Campus installierten Extreme Networks Access Points AP3825i unterstützen neben den bisherigen WLAN Standards 802.11 a/b/g/n natürlich auch den aktuellen 802.11 ac (3x3 MIMO). Sie wurden speziell für unternehmenskritische Anwendungen in Umgebungen mit vielen gleichzeitigen Zugriffen und Nutzern wie z. B. Kliniken, Stadien und Universitäten entwickelt.

Hierzu sind sie mit duplizierten Gigabit Ethernet Ports (1.000Base-T) ausgestattet, die eine redundante Anbindung an die Access Switches im „active/active“ Modus sicherstellen. Basierend auf den umfangreichen Möglichkeiten QoS darzustellen ergibt sich somit eine Lösung, die in idealer Weise eine „Always on“ Infrastruktur für unternehmenskritische Anwendungen eines Gesundheitsunternehmens (Vitalmonitoring, Video, mobile Visite, Echtzeitalarmierung, Sprache, Echtzeitlokalisierung u. a.) bereitstellt. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass der AP3825 als einziger Access Point seiner Klasse eine Versorgung mittels 802.3af (PoE Class 3 < 15,4 Watt) ermöglicht. Dieser Punkt war im Zuge der Vergabe ein wichtiges Entscheidungskriterium, da das Klinikum nicht nur einen günstigen Kaufpreis für die Lösung anstrebte, sondern besonderen Wert auf optimierte, niedrige Betriebskosten legte. Im Vergleich mit Access Points anderer Hersteller erwartet das Städtische Klinikum allein durch den niedrigeren Stromverbrauch der Extreme Access Points Einsparungen in einer Höhe von mindestens 15.000 Euro während der Betriebsdauer.

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