Spedition Schmelz

Spedition Schmelz setzt seit zwei Jahrzehnten auf COMNET-Kompetenz 

Mit ihren rund 280 Mitarbeitern zählt die Kasseler Spedition Schmelz zweifellos zu den innovativsten Unternehmen der Region. Das unterstreicht allein schon der Blick auf den Fuhrpark: Nicht die übliche Euro-3-Norm ist dort Trumpf. Mehr als 75 Prozent der Fahrzeuge entsprechen bereits der ambitionierten Euro-6-Norm!

Auf insgesamt 90.000 Quadratmetern ist die traditionsreiche Firma aktiv. Die freien Flächen umfassen 58.000 Quadratmeter, die Umschlaghalle am Standort Miramstraße erstreckt sich auf 8.100 Quadratmeter, das Warehouse auf 16.500 Quadratmeter. Der Zugang zu den diversen Geländen und Gebäuden führt durch sage und schreibe 114 Tore.

 

Zentrale Lage in Nordhessen

Die Schmelz-Kunden kommen aus sämtlichen Branchen. Insofern kann das Haus mit Fug und Recht davon sprechen, das komplette Portfolio zu bedienen – quasi alles, was unter Plane und Spriegel gefahren wird. Das Industrieunternehmen Continental zählt zu den langjährigen Partnern, doch die Automobilindustrie nimmt keine dominierende Stellung ein. Aluminiumproduzenten sind genauso dabei wie Kunststoffhersteller, ein Spezialist für Audiozubehör oder ein Unternehmen, in dessen Auftrag die Nordhessen Folien und Netze für die Agrarindustrie lagern und während der Saison ausliefern.

Betriebsleiter Jens Mlotek erläutert: „Wir bewegen in erster Linie kompakte Güter.“ Krantransporte gehören nicht dazu, jedoch alles, was sich mit normalem Umschlaggerät schnell und zügig umladen lässt.

Mloteks Team weiß die logistisch brillante, zentrale Lage Nordhessens zu schätzen – und zu nutzen. Besonders intensiv ist das Unternehmen in Niedersachsen unterwegs. Die Zeichen stehen auf Expansion. Seit Januar verstärkt eine neue Vertriebsspezialistin das Haus; sie soll den Blick vor allem gen Süden richten. Insbesondere die Region zwischen Melsungen und Fulda hat man im Visier. „Da ist Potenzial“, hebt der Betriebsleiter hervor.

Die Schmelz-Zentrale markiert das Gelände an der Kasseler Miramstraße. Dort läuft das gesamte Speditionsgeschäft – also das klassische Stückgutgeschäft, der Warenein- und -ausgang; Teil- und Komplettpartien werden mit eigenen wie fremden Fahrzeugen abgewickelt. Hinzu kommen die Logistiklager in der Mündener sowie in der Osterholzstraße und die Werkstatt in Heiligenrode. Im Lauf dieses Jahres geht ein weiterer Standort in Betrieb, der Sandershäuser Berg, wo 60 Fahrzeuge Platz finden werden. „Insgesamt sind 90 ziehende Einheiten mit unserem Schmelz-Logo auf den Straßen zu finden“, fasst Mlotek zusammen.   

 

Richtfunk bringt Flexibilität

Seine Telefonanlagen lässt Schmelz seit mehr als zwei Jahrzehnten von Comnet konzipieren und installieren. Der erste Schritt vernetzte zwei Standorte miteinander. Es folgten die Logistik-Profis an der Osterholzstraße; dabei setzte das Haus erstmals auf den Richtfunk. „So stellten wir fest, dass die Technik für uns wesentlich effizienter ist als andere Lösungen. Vor allem im Hinblick auf Datenvolumen und Geschwindigkeiten stehen wir uns besser als bei jeder noch so guten Standleitung“, ist der Betriebsleiter überzeugt.   

Aus diesen Erfahrungen resultierte der Plan, künftig auch am Sandershäuser Berg auf Richtfunk zu setzen. Nicht zuletzt hat das damit zu tun, dass die innovative Technik das Unternehmen weitgehend unabhängig von externen Faktoren macht, etwa Leitungswege. Wenn die Komponenten einmal eingerichtet sind und das System steht, „ist das eine sehr saubere und zuverlässige Verbindung zwischen den Standorten, die zudem wenig personelle Ressourcen erfordert“, so Mlotek.   

Der Sandershäuser Berg wird vor dem Hintergrund keine eigene Telefonanlage oder umfangreiche, aufwändige Infrastruktur benötigen. COMNET-Geschäftsführer Lars Thoene: „Wir setzen auf ein System, das so offen gestaltet ist, dass jederzeit neue Standorte in den Netzverbund eingebunden werden können.“ Das heißt, dass es ein Herzstück gibt, um das herum sich die weiteren Standorte positionieren – alles wird jedoch als Einheit gesehen.  

 

Mobile Nutzer klinken sich ein

Von den anfangs erwähnten 280 Mitarbeitern sind 100 als Fahrer und 20 in den Werkstätten tätig. Die verbleibenden 160 Kräfte, die sich kaufmännischen bzw. gewerblichen Aufgaben widmen, nutzen das leistungsfähige Telekommunikationsnetz intensiv. „Dieser Weg hat sich bewährt“, fasst der Betriebsleiter zusammen. 

Eine zusätzliche Software ermöglicht es, dass sich mobile Geräte in das System einklinken lassen. Nicht mehr verzichten wollen die Speditionsprofis auf die Vorteile der Komfort-Telefonie vom Bildschirm aus. Jederzeit lässt sich identifizieren, wer wann wo angerufen hat. Mehrere Telefonbücher können problemlos miteinander verbunden werden.

Als Trumpf erweist sich zudem, dass sich der Handy-Nutzer ins System einwählen und die Telekommunikationsanlage nutzen kann, als ob er vom Festnetzanschluss aus sprechen würde. Mlotek: „Ich kann meine Anruferliste von zu Hause aus via Handy checken oder eine gewünschte Anrufumleitung zu einem Kollegen veranlassen!

Thoene macht deutlich: „Es geht darum, dem einzelnen Arbeitsplatz eine hohe Flexibilität zu gewähren. Wir legen so den Fokus weniger auf das Endgerät als auf technische Optionen und Kombinationen von EDV mit der passenden Software.“   

 

Telekommunikation als Hauptschlagader 

Als Besonderheit der Branche darf gelten, dass in der Logistik nach wie vor überraschend viel über das gute alte Fax läuft. Trotz des unaufhaltsamen Aufstiegs des Internets, das Wege wie das E-Billing ebnet, kommt dem Fax in der Branche weiterhin große Bedeutung zu. „Wir sind unverändert die Vieltelefonierer und Vielfaxer“, schmunzelt Mlotek. Die Konsequenz: Fällt das Telefon aus irgendeinem Grund als Kommunikationsweg aus, haben die Logistiker ein gewaltiges Problem. Entsprechend robust, belastbar, zuverlässig und stabil muss die Verbindung sein.    

Das ist ein zentraler Grund, warum sich die Spedition seinerzeit dazu entschieden hat, mit Comnet zu kooperieren. Denn: Telekommunikation ist die Hauptschlagader des Unternehmens. Sie muss funktionieren! 

Wenn es trotzdem Probleme gibt, haben sie meist mit Leitungen zu tun, die ins Haus führen – weniger mit Inhouse-Verbindungen. Wenn es ganz dick kommt, ist mal ein Hardware-Reset erforderlich – und die meisten wesentlichen Funktionen laufen wieder. 

 

Partnerschaftliche Kooperation

Nach Mloteks Worten wächst die Infrastruktur rund um das Unternehmen bedeutend langsamer als die Anforderungen, die an die Branche gestellt werden – mit allen Risiken und Nebenwirkungen, die damit verbunden sein können. Thoene verweist auf einen Störfall, bei dem er selbst vor Ort war. Das Problem betraf die TK-Anlage. Die Baugruppe einschließlich eines Steuerungsnetzteils mussten ausgewechselt werden.

Das jedoch bedeutete nicht die größte Herausforderung. „Ganz wichtig war: Wir haben daraus gelernt“, betont der Comnet-Geschäftsführer. Wenn der Multiplexer, also quasi das zentrale Füllhorn der Daten, oder die Standleitung ausfallen, „dann ist der Standort von der Kommunikation abgeschnitten“, so Thoene. 

Gemeinsam entwickelten beide Seiten eine Lösung. Sie zielt darauf ab, einen eventuellen Totalausfall so aufzufangen, dass es spezielle Router über definierte Mobilfunkkarten ermöglichen, das Haus Schmelz weiterhin zu erreichen. 

Der skizzierte Fall steht beispielhaft für die über 20-jährige Zusammenarbeit zwischen der Spedition und Comnet. Ergibt sich ein Problem, so setzen sich die Fachleute zusammen, identifizieren die Schwachstelle und erarbeiten die adäquate Lösung. „Das läuft partnerschaftlich“, bestätigt der Betriebsleiter und charakterisiert das Vorgehen als „schnell, flexibel und problemorientiert“. In dem Kontext müsse selbstverständlich immer das adäquate Preisleistungsverhältnis gewahrt bleiben.   

 

Mlotek: „Logistik braucht Tempo“

Diese Maxime galt auch bei der Installation der aktuellen Telefonanlage. Das bestehende System wurde überdacht und neu strukturiert. Die Folge war unter anderem ein veränderter Standort der Anlage im Haus. „Telefonanlage, Verteileinheiten und Server befinden sich nun räumlich in unmittelbarer Nähe zueinander“, beschreibt Mlotek. Zu den Pluspunkten zählt aus seiner Sicht, dass auf eine starre Verkabelung verzichtet werde. Insofern sei das rasche Dispatchen kein Thema mehr, kurzfristig ließen sich bei Bedarf Telefone bzw. Computer versetzen.

„Logistik braucht Tempo“, so das Credo des Betriebsleiters. Das präge insbesondere die Kooperation mit Comnet. Innovation, Flexibilität und Zuverlässigkeit markierten starke Säulen, stünden für gemeinsame Werte. Thoene: „Die Spedition Schmelz legt in ihrem Business eine hohe Geschwindigkeit vor – das gilt genauso für ihre Forderungen an die Telekommunikation. Sie muss an jedem Ort funktionieren. Deshalb haben wir uns auf die Kommunikation durch die Luft verständigt, auf Richtfunk.“ 

Um das zu untermauern, nimmt Jens Mlotek sein mobiles Telefon zur Hand und gibt einen Überblick über den Aktionsradius des Fuhrparks. Rote Punkte erscheinen auf dem Display seines Handys und machen die aktuellen Positionen seiner Fahrer deutlich. Einer ist in Hamburg unterwegs, andere beispielsweise in Florenz, Barcelona und an der rumänischen Grenze.

Der Betriebsleiter ist jederzeit auf Ballhöhe – er identifiziert das einzelne Fahrzeug, erkennt den Fahrer, kann sich ein Bild vom Spritverbrauch des Fahrzeugs machen, weiß über die Geschwindigkeit und das Gewicht des LKW Bescheid – und das bei insgesamt 90 Fahrzeugen, die der Dirigent des Orchesters über die Fleetboard-Software leitet. „Stolz sind wir darauf, dass es sich fast ausschließlich um eigene Fahrer und Fahrzeuge handelt“, erläutert der Betriebsleiter das Selbstverständnis des Hauses.

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